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Tanzen Sie mit…..

Treten Sie ein in die Welt von Nicholas Jenkins, Charles Stringham und Peter Templer, werden Sie Teil der entschleunigten Welt des Englands der 20er und 30er Jahre, erleben Sie den «Blitz» über London aus Sicht der Betroffenen und begleiten Sie die britische Gesellschaft der Nachkriegszeit bis hin zum Hippiekult der späten 60er und frühen 70er.

Anthony Powell hat ein breit gesponnenes Netzwerk unterschiedlichster Persönlichkeiten geschaffen, die sich über Jahrzehnte hinweg begegnen, aus den Augen verlieren und wieder zusammen kommen, wie die Schriftsteller St John Clark, JG Quiggin und X Trapnel, den Universitäts-Don Sillery («Sillers»), den exzentrischen Lord Warminster, den Citymagnaten Sir Magnus Donners, den Musiker Hugh Moreland, den Maler Edward Deacon, den Kritiker Maclintick oder den Sektenführer Scorpio Murtlock. Und  neben vielen anderen Adeligen, Gelehrten, Bohemians und Künstlern natürlich den lebenslangen Widerpart des Ich-Erzählers Nick Jenkins, Kenneth Widmerpool, Sohn eines Handelsvertreters für Flüssigdünger, Etonschüler, Anwalt, Unternehmer, Parlamentsabgeordneter, Präsident einer obskuren Universität in den Midlands und dann schließlich Mitglied im House of Lords.
Treffen Sie auf so wunderbare Frauen wie die Tolland Sisters (von denen eine, Lady Isobel, Nicks Ehefrau wird), oder Baby Wentworth, die nie wieder ein Wort mit ihren verflossenen Liebhabern spricht, die wahrsagende Myra Erdleigh, gelegentliche Lebensgefährtin von Onkel Giles, die «fashionable beauty» Bijou Ardglass (Chips Lovell: «Have you slept with her? Most of one’s friends have») und schließlich Pamela Flitton, verheiratete Widmerpool, einem Kritikerurteil nach «the biggest bitch in English literature».
Kurzum: lesen Sie den zwischen 1951 und 1975 entstandenen 12bändigen  «Dance to the music of time», laut Anthony Powell «told over the dinner table», der Leben und Sterben eines breit gefächerten Freundes- und Bekanntenkreises in der Zeit zwischen 1914 und 1971 nachzeichnet.

«… wie trockener Champagner, kühl, humorvoll… . Realistischer als Proust… und viel vergnüglicher» (Evelyn Waugh).

Eine Kurzbeschreibung der einzelnen Romane finden Sie  >hier<.

Lesung mit Frank Arnold am 21.11.2022

Nach langer – auch, aber nicht nur pandemiebedingter – Pause wollen wir einen neuen Anlauf nehmen!

Es ist uns gemeinsam mit dem Kulturhof Velbrück und dem Kölner Kunstsalon gelungen, Frank Arnold, der den ‚Dance…‘ auf deutsch bei speaklow vorgelesen hat (wir hatten berichtet), zu einer Lesung am 21.11.2022 zu gewinnen. Frank Arnold wird drei längere Passagen lesen, die Einführung und die Zwischentexte werden in bewährter Manier vom Präsidenten beigesteuert.

21.11.2022, 19.00, Kulturhof Velbrück

Meckenheimer Str. 47, 53919 Weilerswist – Metternich

Eintritt für APG – Mitglieder frei; Anmeldungen bitte bei

Eine Frage der Erziehung

Zwei (mehr oder weniger) bedeutende Schriftsteller Groß Britanniens haben sich in ihren neuesten Büchern auf eine Weise zu Anthony Powell geäußert, die die gesamte Bandbreite der Einstellung des lesenden Publikums zu diesem dokumentiert: der konservative ex – Parlamentarier Gyles Brandreth outet sich in seinen Memoiren ‚Odd Boy Out‘ als Powell – Fan, der eher links zu verortende Geoff Dyer zieht in seinem ‚The Last Days of Roger Federer‘ missmutig über den ‚Dance…‘ her: er habe es zweimal versucht, zuletzt im Lockdown, aber er musst jeweils abbrechen: „Neither witty nor entertaining except in the passing-the-time sort of way which is almost synonymous with wasting time“. Der Clubsekretär der APSoc (unserem ‚Mutterschiff‘) weist in Bd. 88 der AP Newsletters daraufhin, dass die unterschiedliche Beurteilung wahrscheinlich mit der Herkunft der Autoren zusammenhänge. Beide hätten zwar in Oxford studiert (was heutzutage angesichts der Untertänigkeit des Lehrkörpers gegenüber linken, woken Zeitströmungen nicht mehr viel zählt), aber Brandreth habe eine private school – Ausbildung genossen, während Dyer aus der Arbeiterschicht stamme und auf die local grammar school gegangen sei. Und dann kommt das vernichtende Resumé: Dyer lehre heute ‚Schreiben‘ an amerikanischen Universitäten und Zadie Smith habe ihn zu einem ‚nationalem Schatz‘ erhoben. Das erkläre alles.

Something precious – Erinnerungsorte der englischen Literatur von Hugo Bergham

Im Dittrich Verlag ist jetzt das Buch Something precious – Erinnerungsorte der englischen Literatur von Hugo BERGHAM erschienen, in dem – neben vielen anderen, u.a. Shakespeare, Wordsworth, Mary Shelley, Nancy Mitford – auch Anthony Powell ein Kapitel gewidmet ist (ISBN 978 – 3 – 947373 – 88 – 8). Auf den Seiten 258 bis 298 beschreibt Autor Bergham Leben und Werk von Anthony Powell, geht auf dessen Vorbilder ein und dessen Beziehung zu Shakespeare einer- und Marcel Proust andererseits.

Rezensent gesucht ….

Patrick Alexander- Lane hat in seinem neuen Buch ‚ A Dance To Lost Time‘ Marcel Proust mit Anthony Powell und die ‚Recherche….‘ mit dem ‚Dance…‘ verglichen (Lanehouse Publications, ISBN 9798496178587). Die APSoc – unser englisches Pendant, nur viel größer – sucht jetzt einen Rezensenten, der aber als unverzichtbare Voraussetzung die ‚Recherche …‘ gelesen haben müsste. Chairman und Sekretär bekennen freimütig, das – bislang – nicht getan zu haben. Möglicherweise ist Hugo Bergham der richtige, der in seinem Buch ‚Something precious – Erinnerungsorte der englischen Literatur‘ (s. die Meldung zuvor) ein wunderbares Kurzportrait von Anthony Powell gezeichnet hat und dabei auch ausführlich auf den großen Einfluss eingegangen ist, den Proust auf Powell hatte.

Not far from Brideshead

Diesen Titel mit dem Untertitel ‚Oxford between the wars‘ hat die Autorin Daisy Dunn für ihr ebenso unterhaltsames wie lehrreiches Buch, das sich im Wesentlichen um die drei ‚Classicist‘ – Professoren Gilbert Murray, Maurice Bowra und E.R. Dodds dreht, ausgewählt. Damit suggeriert sie eine atmosphärische Nähe zu Evelyn Waughs ‚Brideshead revisited‘, dessen BBC – Verfilmung in Castle Howard stattgefunden hat, dem Sitz der Schwiegereltern von Murray. Auch Anthony Powell wird – neben vielen anderen, Virginia Woolf, Evelyn Waugh, John Betjemen, Cyril Connoly, Vera Brittain, Dorothy Sayers &c. &c. – ausgiebig erwähnt und zitiert, etwa mit seiner Beschreibung des von Maurice Bowra und dessen ‚Immoral Front‘ vermittelten Lebensgefühls:

‚The innovation was not only the paramount claims of eating, drinking and sex (if necessary, auto – erotic), but accepting as absolutely natural open snobbishness, success worship, personal vendettas, unprovoked malice, disloyalty to friends, reading other people’s letters (if not lying about to be sought in unlocked drawers) – the whole bag of tricks of what most people think and feel and often act on, yet are themselves ashamed of admitting they do and feel and think‘.

‚From a View to a Death‘ jetzt auf Deutsch

Unter dem Titel ‚Tod am Morgen‘ hat der Elfenbein Verlag in Berlin jetzt den 1933 erschienen Roman ‚From a View to a death‘ auf Deutsch vorgelegt und damit seine Bemühungen um das Gesamtwerk von Anthony Powell fortgesetzt. In der Übersetzung von Heinz Feldmann (dem das deutsche Publikum ja bereits den gesamten ‚Dance…‘ zu verdanken hat), die wiederum von der Brougier – Seiser – Cleve – Werhahn – Stiftung gesponsert wurde, können wir jetzt die Protagonisten auch auf Deutsch zu ihrem Ausflug in das englische Landleben und auf den Landsitz der Familie Passenger begleiten.

Tristram Powell über seinen Vater

Anfang 2021 hat der Sekretär der APSoc Paul Milliken den älteren Powell – Sohn Tristram, geb. 1940 und wie sein Vater Eton- und Oxfordabsolvent, interviewt. Tristram gibt außerordentlich interessante Einblicke in das (Innen)Leben des Vaters. Zum Beispiel in dessen Beziehung zum eigenen Vater. Als nach dessen Beerdigung in einem nahegelegen Steinbruch eine Sprengladung detonierte, meinte Anthony, das müsse der Empfang des Großvaters ‚unten‘ gewesen sein. Das hielt Tristram damals noch für einen leicht makabren Scherz. Erst durch die Lektüre der Spurling – Biographie sei ihm klar geworden, dass die Bemerkung doch ernsthaftere Aspekte der Powell’schen Vater – Sohn -Beziehung dokumentierte.

Giddy Heads….

…. hat Anthony Powell in dem dem Buch vorangestellten Burton – Zitat seine 1931 erschienen ‚Afternoon Men‘ genannt, die vom Elfenbein Verlag (wieder mit Unterstützung der auch der APG immer wieder hilfreich zur Seite stehenden Brougier – Seisser – Cleve – Werhahn – Stiftung) in der Übersetzung von Heinz Feldmann als ‚Die Ziellosen‚ vorgelegt wurden (besprochen von Peter Kislinger am 03. Dezember 2020 im ORF). Es handelt sich um den ersten Roman von Anthony Powell, dem vor dem 2. Weltkrieg noch weitere vier (Venusberg, From a View to a Death, Agents and Patients und What’s become of Waring?) folgten, bevor er sich dann in den 50er Jahren dem ‚Dance…‘ widmete.

Sir Simon Russel Beale …

….der beste Film – Kenneth Widmerpool aller Zeiten (bislang aber auch der einzige) erinnert sich gern an die Zeit der TV – Verfilmung des ‚Dance…‘ im Jahre 1997, die für ihn, den reinen Bühnenschauspieler, einen bedeutenden Punkt seiner Karriere dargestellt hätte. ‚It was a great time in my life‘, so erinnert sich einer der derzeit bekanntesten britischen Schauspieler in der ‚Times‘ vom 24. Mai 2020. Und so viele Menschen als Vorbilder für Widmerpool in Frage kommen (oder die eine Vorbildfunktion für sich reklamieren, obwohl Kenneth ja nicht als der sympathischste Charakter des Romans portraitiert wird), Sir Simon bekennt, dass für seine Interpretation der Labour – Politiker Herbert Morrison (1888 – 1965), der im Kriegskabinett Winston Churchills gedient hat und später Vize – Premier unter Clement Attlee wurde, Pate gestanden hat.

At Lady Molly’s revisited

James Marriott hat sich in ‚The Times‘ in der Rubrik ‘Rereading’ an seine erste Lektüre von ‚Lady Molly‘ erinnert, als er gerade am Ende seines Studiums angekommen war. Er schildert die Partys und die Verlobung von Widmerpool mit Mildred Haycock, die er ‚a fast girl‘ nennt, und das Portrait von George Orwell als Lord Warminster in den wärmsten Farben. Powell sei für ihn der ideale Autor bei der Entdeckung gewesen, dass das Leben ‚größer und mysteriöser‘ sei als erwartet. Und er berichtet, dass Powell nicht nur am Ende seines Studiums ein hervorragender Begleiter gewesen sei, sondern auch jetzt zu Beginn seiner beruflichen Karriere als neuer Deputy Book Editor bei der ‘Times’. Das bringt ihn zu dem Schluss, dass Anthony Powell der ‘perfekte Begleiter für alle Stufen der menschlichen Existenz’ sei. Und er schließt: ‘Few novelists are wiser about people or about life’. Wie zutreffend!.

Deutsche Übersetzung vollendet

Der Elfenbein Verlag hat pünktlich zur Frankfurter Buchmesse Band 12 des «Tanz…» vorgelegt. Unter dem Titel «Der Klang geheimer Harmonien» liegt der letzte Band in der Übersetzung von Heinz Feldmann vor, dessen Übersetzung von der Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung gefördert wurde. Der Originaltitel «Hearing secret harmonies» ist 1975 bei William Heinemann, London, erschienen. Jetzt liegt erstmals eine vollständige deutsche Übersetzung vor, nachdem zwei frühere Versuche bei der Deutschen Verlags-Anstalt und beim Ehrenwirth-Verlag in den 60er bzw. 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts gescheitert waren.

Den Kurzinhalt aller Bände des «Dance…» finden Sie >hier<.

Sodann hat Elfenbein auch den wertvollen Führer durch den «Tanz…» von Hilary Spurling in einer Übersetzung von Sabine Franke angekündigt: «Einladung zum Tanz – Ein Handbuch zu Anthony Powells ‹Ein Tanz zur Musik der Zeit›». Und bald soll auch die Biographie Anthony Powells aus der Feder seiner alten Freundin Hilary Spurling vorliegen, wieder übersetzt von Heinz Feldmann.

Die ersten Bände liegen bereits seit einiger Zeit vor und sind von der Presse ausgesprochen positiv aufgenommen worden: 

Very British – und besser als Balzac … Die schönste lange Romanreise der Weltliteratur … Elegante Übersetzungen Heinz Feldmanns …

(Andreas Isenschmid, DIE ZEIT)

Feldmann hat … ein sicheres Gefühl für den Rhythmus der oft langen Perioden und trifft den Ton beim fast noch schwierigeren Geplauder. Kurz, er ist der richtige Mann für den riskanten Job …

(Michael Maar, Süddeutsche Zeitung)

Die Musik dieses Erzählers ist mitreißend … ein Gipfeltext des 20. Jahrhunderts …

(Tobias Döring, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

… eine ins Unendliche gedehnte Dinnerparty … ein Großversuch, das Leben zu begreifen …

(Martin Ebel, Tages-Anzeiger)

Die einzelnen Bände können direkt beim >Elfenbein Verlag< bestellt werden.

Hörbuchedition des «Tanz…» schreitet fort

Nachdem der SWR das Projekt nicht weiter finanzieren wollte, hat die Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung die Finanzierung der Hörbuchedition des «Tanz…» mit dem Sprecher Frank Arnold bei Speak Low übernommen. Inzwischen sind ‚Das Tal der Gebeine‘ und ‚Die Kunst des Soldaten‘ erschienen. Näheres bei www.speaklow.de

Besprechung von Hilary Spurlings Biographie

Unser Mitglied Dr. Klaus Naumann weist darauf hin, dass die Anthony Powell-Biographie von Hilary Spurling in der «London Review of Books» vom 19. Juli 2018 von Perry Anderson unter dem Titel «Different speeds, same furies» besprochen wurde. Der gleiche Autor schreibt auch in der Ausgabe vom 02. August 2018 über «Powell v. the world».

Dazzling and funny

Die «Sunday Times» weist in ihrer Ausgabe vom 12. August 2018 auf die Neuerscheinung eines «vergessenen Schriftstellers» hin: «Futility» von William Gerhardie. Von Evelyn Waugh ein «Genie» genannt, wird in dem Sunday Times-Artikel – neben Catherine Mansfield – auch Anthony Powell genannt. Dieser erwähnt Gerhardie auch in seinem Memoiren «Messengers of day», S. 85/86. Kurz nachdem AP bei Duckworth angefangen hat, wurden dort die Bücher von William Gerhardie verlegt, u.a. «The polyglotts» (1952), die AP «an outstandig novel» nennt.

Poetic Dance

Die Anthony Powell Society (APSoc) weist darauf hin, dass eine Zusammenfassung von allen Referenzen im «Tanz…» aus der Feder von Bernard Stacey erschienen ist. Zum ersten Mal sind die zahlreichen Anspielungen auf Gedichte hier in der Reihenfolge ihrer Erwähnung katalogisiert, es werden die Originalquellen analysiert und die einzelnen Stellen kommentiert. Zu beziehen über die APSoc, 100 Seiten, £10 (ISBN 9780995626737).

Widmerpool in Cricket

Peter Kislinger aus Wien, der seine Doktorarbeit über Anthony Powell geschrieben hat, weist uns freundlicherweise auf folgende Presseveröffentlichung hin:

«Widmerpudlians with a passing interest in sporting matters may – or may not – like to be alerted to the fact that, on p. 109 of ‘White on Green – Celebrating the Drama of Pakistan Cricket’, by R. Heller and P.Oborne, published by Simon & Schuster in 2016, a former Pakistani Test cricketer, and subsequently President of the Board of Control of the sport in that country, one Ijaz Butt by name, is there described as ‘the Widmerpool of Pakistan cricket’.»

Powell oder Pole?

Die Enkeltochter von AP, Georgia Powell, hat in einem Beitrag für den Daily Telegraph am 08. Februar 2016 über die Aussprache ihres Nachnamens sinniert: «Powell or Pole, that is the question». Sie beruft sich auf ihren Großvater und nennt sich Pole, was dann aber – etwa am Telefon – häufig mit Pearl oder Pile verwechselt wird. Am Ende verweist sie darauf, dass ihre Kinder es noch schwerer haben werden als sie selbst, weil sie nach ihrem Vater Coke heißen, ausgesprochen allerdings wie Cook (wie der berühmte Richter und Politiker des 16./17. Jahrhunderts Sir Edward Coke). Den gesamten Artikel finden Sie >hier<.

London Quarterly Pub Meets

Unsere Schwestergesellschaft, die Anthony Powell Society UK, hält einmal im Quartal ein Pub-Meeting ab, um sich untereinander besser kennen zu lernen und über AP zu diskutieren. Treffpunkt ist im «The Audley», Mount Street, London W1 (Termine siehe >hier<).

«Lives of the novelists: a history of fiction in 294 lives»

von John Sutherland (Profile Books, London, 2011)

John Sutherland ist emeritierter Professor für englische Literatur und hat ein Buch über 294 Autoren veröffentlicht, unter denen sich – natürlich – auch Anthony Powell befindet. Der «must read text» ist «The Acceptance World» und die Referenzbiographie ist die von Michael Barber. Eine Besprechung des Buchs von Jeffrey Manley finden Sie >hier<.

APs Biographie von Hilary Spurling erschienen

Unter dem Titel «Anthony Powell: Dancing to the music of time» hat die langjährige Freundin von Anthony Powell, die bereits das sehr hilfreiche Handbuch zum «Dance…» geschrieben hatte, dessen Biographie bei Hamish Hamilton veröffentlicht (528 Seiten, £ 25). Die Sunday Times hat diese Biographie bereits am 24.09.2017 durchaus wohlwollend besprochen, wobei es sich der Kritiker John Carey nicht verkneifen konnte, Powell u.a. einen «overprivileged toff» zu nennen.

Mit Unterstützung der BSCW-Stiftung, die auch schon unsere Lesungen mit Thomas Loibl sehr tatkräftig gefördert hat, wird die deutsche Übersetzung von Heinz Feldmann bald im Elfenbein Verlag erscheinen (weitere Informationen finden Sie hier).

Erfolgreiche Lesungen in München und Wiesbaden

Die gemeinsam mit der Brougier-Seisser-Cleve-Werhahn-Stiftung (BSCW) und den Literaturhäusern in München und Wiesbaden am 26. und 27.09.2017 durchgeführten Lesungen waren – in München sogar vor ausverkauftem Haus – ein voller Erfolg.

Der Schauspieler Thomas Loibl las aus dem dritten Band «Welt des Wandels», zweimal aus «Bei Lady Molly» und schließlich aus dem zur Frankfurter Buchmesse neu erschienenen Band «Bücher schmücken ein Zimmer».

Zuvor hatte der Vorsitzende der APG Anthony Powell, sein Werk, seine Rezeption und die deutschen Übersetzungen vorgestellt. Den Text dieser Rede finden Sie >hier<.  Die Presse hat bereits berichtet (siehe >hier<).

«Lust und Last des Übersetzens – Powell & Proust» – Anthony Powell Colloquium am 04.12.2016

Mit unserem ersten Anthony Powell Colloquium waren wir höchst aktuell: die Anthony Powell Society hat in ihrem Herbst-Newsletter gleich zwei Artikel über das Verhältnis von Powell zu Proust veröffentlicht und da traf es sich gut, dass wir – darauf legen wir Wert – schon vorher die Idee hatten, die deutschen Übersetzer vom «Dance…» und der «Recherche…», die Herren Heinz Feldmann und Bernd-Jürgen Fischer unter der Moderation von unserem Kurator Joachim Kalka zu einem Gespräch zu dem Thema «Lust und Last des Übersetzens» einzuladen. In der Begrüßung hat unser Vorstand Theo Langheid etwas zum Verhältnis von Powell zu Proust gesagt (die Langfassung seines Vortrags finden Sie >hier<), anschließend haben wir die Vorführung der Channel 4-Verfilmung des «Dance…» mit Teil 2 fortgesetzt. Nach dem Luncheon begann dann um 14.00 Uhr die Diskussion, in der die Herren Feldmann und Fischer unter sachkundiger Leitung des Moderators Joachim Kalka Einblicke in die Übersetzerwerkstatt gaben. Das Publikum erfuhr interessante Details zur Technik des Übersetzens, zu den unterschiedlichen Ansätzen (möglichst nah am Original ./. möglichst elegantes Deutsch), zu den besonderen Schwierigkeiten bei Wortspielen und zur Einstellung der Übersetzer zu den Produkten ihrer Vorgänger. Großer Beifall, die 100 Teilnehmer haben ihr Interesse an Fortsetzungsveranstaltungen kundgetan.

Anthony Powell Conference 2016

Vom 08. bis 10. April 2016 hat die jährliche Konferenz der Anthony Powell Society/UK im King’s Manor, York stattgefunden. Das Motto lautete «Anthony Powell, Shakespeare and other literary influences». Ein Bericht folgt in Kürze.

APG-Ehrenmitglied Katharina Focke verstorben

Frau Dr. Katharina Focke, SPD-Politikerin, von 1969 bis 1972 parlamentarische Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, von 1972 bis 1976 Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit und von 1979 bis 1989 Mitglied des Europäischen Parlaments, ist am 10.07.2016 im Alter von 93 Jahren verstorben.


Ihr politisches Leben, das 1964 mit dem Eintritt in die SPD und zwei Jahre später mit dem Einzug in den Düsseldorfer Landtag begann, ist hinreichend bekannt und wird derzeit in der Presse ausführlich beschrieben.


Weniger bekannt ist, dass Frau Dr. Focke vor ihrer politischen Tätigkeit unter anderem als Übersetzerin aktiv war und bereits 1961 den vierten Band des «Dance…», unter dem Titel Lady Mollys Menagerie, für Cotta ins Deutsche übersetzt hat. Warum Cotta, lange vor den ersten deutschen Ausgaben bei der DVA in den 60er und der Ehrenwirth-Ausgabe in den 80er Jahren (beide kamen nicht über die ersten drei Bände hinaus), ausgerechnet mit dem vierten Band der Serie angefangen hat, lässt sich nicht mehr aufklären. Auch bei unseren Gesprächen mit Frau Dr. Focke konnte sie uns keine weiteren Angaben über diese verlegerische Entscheidung machen, nachdem es bei Cotta, bei der DVA und auch bei Ehrenwirth niemanden gab, der hierzu Aufklärendes hätte beitragen können.


Stattdessen erzählte sie uns, dass sie bis zum Tode ihres Mannes im Jahre 1961 neben ihrer Assistententätigkeit für ihren Vater, den Publizisten Ernst Friedlaender, als Übersetzerin tätig war, weil sie neben ihrem Hausfrauen-Dasein nach einer zusätzlichen sinnvollen Beschäftigung suchte. Nach dem Tode ihres Mannes musste sie Geld verdienen und wurde Geschäftsführerin des Bildungswerkes Europäische Politik, wo sie von Professor Dr. Horst Ehmke für die Politik entdeckt wurde. Wer Frau Dr. Focke persönlich kennengelernt hat, wundert sich nicht darüber, dass sie während ihrer Bundestagskandidatur im Herbst 1969 ihren eher konservativ geprägten Kölner Wahlkreis mit dem größten lokalen Zuwachs für die NW-SPD errang (von 37,8 % auf 48 %) und auch 1972 mit deutlichem Vorsprung bei den Erststimmen gewann.


Es hätte Frau Dr. Focke, die uns freundlicherweise erlaubt hat, sie zum Ehrenmitglied unserer Gesellschaft zu machen, ganz sicher sehr gefreut, wenn sie das derzeitige Erscheinen des «Dance…» im Elfenbein Verlag noch bis zu Ende hätte verfolgen können. Wir werden sie nicht vergessen.

«Lives of the novelists: a history of fiction in 294 lives» – von John Sutherland (Profile Books, London, 2011)

John Sutherland ist emeritierter Professor für englische Literatur und hat ein Buch über 294 Autoren veröffentlicht, unter denen sich – natürlich – auch Anthony Powell befindet. Der «must read text» ist «The Acceptance World» und die Referenzbiographie ist die von Michael Barber. Eine Besprechung des Buchs von Jeffrey Manley finden Sie >hier<.

Vorführung der Channel 4-TV-Verfilmung des «Dance…»

Statt der Dezember-Lesung haben wir am 02.12.2014 um 19.00 Uhr den ersten Teil der Channel 4-Verfilmung gezeigt. Die Vorführung fand im Anschluss an die Mitgliederversammlung statt in der Anwaltskanzlei BLD Bach Langheid Dallmayr in Köln. Die Resonanz war – trotz einer Bombendrohung, die die Kölner Altstadt lahmlegte – gut und in den anschließenden Gesprächen bei Wein und Quiches wurde zur Wiederholung mit der 2. Season aufgefordert.

Der beste Kenneth Widmerpool…

… den es je auf der Leinwand gegeben hat (was nicht schwierig war, weil es außer der Channel 4-Fernsehserie keine weitere Verfilmung des «Dance…» gegeben hat) war der britische Schauspieler Simon Russell Beale. Simon Russell Beale, der auch eine Zeitlang als Präsident der Anthony Powell Society in UK fungiert hat, feierte zuletzt große Erfolge im englischen Shakespeare-Betrieb: nach seinem letzten Triumph als Simon of Athens spielte er unter der Regie von Sam Mendes (Regisseur des James Bond-Filmes «Skyfall») im National Theatre den Lear und wurde als nichts anderes als «the greatest classical actor of this generation» gefeiert. Die Tickets für die ersten zwei Monate waren sofort ausverkauft.  Simon Shama: «I have seen many Lears in my time but Simon Russell Beale’s is the most heartbreakingly mindshakingly profound.»

Venice C0nference, 09.-11. Oktober 2014

Unsere englische Schwestergesellschaft, die Anthony Powell Society, hat ihre zweitägige Konferenz in der Fondazione Giorgio Cini auf der Isola di San Giorgio Maggiore durchgeführt. Einen Bericht über die Konferenz finden Sie >hier<. 

Tagung der Kölner Literaturgesellschaften am 12. Januar 2014

Erstmals war die APG eingeladen worden, sich an der von der Stadt Köln veranstalteten Tagung der «Kölner Literaturgesellschaften» am 12. Januar 2014 zu beteiligen. Die Tagung fand im Rautenstrauch-Joest-Museum statt und war – auch für die APG – ein voller Erfolg. Der Vorstand der APG präsentierte kurz Leben und Werk des Autors und beklagte den immer noch viel zu geringen Bekanntheitsgrad von AP, selbst unter deutschen Anglisten. Es wurde ein kurzer Abriss über die bisherige Übersetzungsgeschichte gegeben und die Bemühungen, einen deutschen Verlag zu finden, der den langen Atem für eine Gesamt-Übersetzung aller 12 Bände des «Dance…» findet.

Die Beachtung, die AP wieder stark zunehmend im angelsächsischen Literaturleben findet (s.a. den Bericht über das Cheltenham Literature Festival auf dieser Seite; s. ferner die Nennungen und Zitate von AP in «Hitch 22» von Christopher Hitchens oder in «An English Affair» von Richard Davenport-Hines), lässt auf bessere Zeiten hoffen. Sodann las Heidrun Grote (Charles Ripley musste kurzfristig in die USA reisen) aus «Books do furnish a room». Freundlicher Beifall und Zuspruch von allen Seiten.

Cheltenham Literature Festival 10. – 13. Oktober 2013

Das jährliche Literaturfestival in Cheltenham, das von der «Times» gesponsert wird, ist inzwischen ein unverzichtbarer Bestandteil im Kalender des Literaturfreunds. Am 11. Oktober 2013 fand dort eine Diskussion über APs «Dance…» statt, die vom Vice President der APS Patric Dickinson geleitet wurde. Diskutanten waren Hilary Spurling (die den berühmten Leitfaden durch den «Dance…» geschrieben hat und gegenwärtig an einer Biographie über AP arbeitet), DJ Taylor (der Orwell- und Thackeray-Biograph) und Richard Davenport-Hines (der in seinem hoch gepriesenen Buch «An English affair – Profumo …» gleich mehrfach aus den Werken APs zitiert).

Im neuesten Newsletter der APS (Issue 53, Winter 2013) berichtet Allan Lloyd über die Diskussion. Lloyd erlebte die Diskussion als «a very enjoyable hour of talk about Powell», obwohl Davenport-Hines die Diskussion mehrfach in etwas entlegenere Gebiete («very obscure areas…») lenkte, indem er beispielsweise AP mit einem italienischen Autor aus dem 18. Jahrhundert verglich (dessen Name Lloyd entfallen ist und der auch wohl nur eine sehr entfernte Bindung zu Powell aufwies).

Sowohl DJ Taylor als auch Hilary Spurling bekannten, dass sie am Anfang mit dem «Dance…» wenig anfangen konnten. Spurling gab nach wenigen Seiten von «A question of upbringing» («Eine Frage der Erziehung») auf, weil sie nicht nachvollziehen konnte, dass irgendjemand etwas über unerfreuliche Eton-Zöglinge lesen wolle und Taylor fand APs Prosa zunächst  «klumpig» («clotted»). Spurling begann dann mit  «Casanova’s Chinese restaurant» und hat sich von da zurückgearbeitet. Sie hat AP kennen gelernt, als sie ihn als junge Journalistin für den «Spectator» interviewt hat und behauptet, dass AP sie förmlich genötigt habe, den «Dance Companion» zu schreiben, was sie – jedenfalls zunächst – absolut gehasst habe. Beinahe hätte sie ihr Gefallen an seiner Arbeit verloren, denn sie war mehr an der Entwicklung der Erzählstränge und an der komplexen Konstruktion der Bücher interessiert als an den merkwürdigen Charakteren («obscure characters»). Nach Fertigstellung ihres Buches meinte AP, es würde ihm sehr viel Zeit gespart haben, wenn er ihr Buch gekannt hätte, bevor er seine geschrieben habe.

Allan Lloyd berichtet dann weiter, wie über die Arbeitsweise von AP diskutiert worden wäre und dass er an einem winzigen Tisch in einem der Schlafzimmer von «The Chantry» gearbeitet hätte, wo alle vorangehenden Bücher auf dem Boden gestapelt gewesen wären. Er habe dann immer in den alten Büchern geblättert, um den Faden nicht zu verlieren. Wenn die Bücher zerfleddert gewesen wären, hätte sein Verlag ihm neue Exemplare geschickt (was Lloyd zu der sicher interessanten Frage veranlasst, was eigentlich aus den alten Exemplaren geworden ist, die ja sicherlich mit einer Vielzahl von handschriftlichen Notizen versehen waren).

Sodann wurde die Frage erörtert, wie AP seine Geschichten und Figuren entwickelt hat. Powell hat Spurling verraten, dass er für jeden Charakter eine tiefe Schublade (metaphorisch) vorgehalten habe und in der Diskussion wurde dann die Vorstellung entwickelt, wie AP aus der einen Schublade Widmerpool und aus der anderen Pamela hervorgezogen habe und aus einer dritten die Geschichte, wie beide sich kennen lernen. Von Hilary Spurling kam dann die Bemerkung, dass es genug Autoren gäbe, die keine großen Schubladen hätten, aber dennoch ständig daraus zitieren würden.

Allan Lloyd schließt seinen Bericht mit der Bemerkung, er habe sehr vergnügliche Stunden verbracht, wobei sein Vergnügen noch dadurch gesteigert wurden wäre, dass er auf dem Weg zum Parkplatz drei andere Teilnehmer belauschen konnte, die über Proust und die Gründe, warum sie ihn nicht gelesen hätten, diskutierten. Das sei 

Fortsetzung der Lesung des «Dance…»

Am 11. September 2013 haben wir die Lesung des «Dance…» wiederaufgenommen und unsere bewährten Schauspieler Heidrun Grote und Charles Ripley haben vor wiederum gut gefüllten Zuschauerreihen die Lesung mit dem Ball bei den Huntercombes fortgesetzt.

Zu Beginn der Lesung am 08. Oktober 2013 wurde zusätzlich ein etwa 10 Minuten langer Ausschnitt aus der BBC-Einspielung des «Dance…» vorgestellt, die in den Jahren 1978 bis 1982 entstanden sind.

«The man who was X Trapnel»

BBC Radio 4 hat am 13.12.2012 anlässlich des 100. Geburtstages des Schriftstellers Julian McLaren-Ross eine Sendung ausgestrahlt, die Mr. McLaren-Ross als Modell für den Schriftsteller X Trapnel aus APs «Dance…» identifiziert. Die BBC wird diese Sendung im Netz unter der Sparte «Listen again» speichern.

Erste Lesung des «Dance…» am 17.09.2012

Wegen Überfüllung geschlossen! Die Auftaktveranstaltung der Gesamtlesung des «Dance…» am 11.09.2012 in der Lengfeld’schen Buchhandlung war restlos ausgebucht; sogar im Schaufenster mussten Stühle aufgestellt werden, um Zuhörer unterzubringen. Viele weitere Anmeldungen konnten nicht mehr berücksichtigt werden.

Nach Begrüßung durch die Hausherrin Hildegunde Laaf begrüßte der 1. Vorsitzende der APG, Theo Langheid, die Gäste, stellte die Schauspieler Heidrun Grote und Charles Ripley vor, die dem Publikum ja bereits aus den Auftaktveranstaltungen im Literaturhaus und durch die Lesung anlässlich der «Literatur in den Häusern der Stadt» bekannt waren.

Vor deren Lesung in deutscher und englischer Sprache (die Übersetzung stammte wiederum vom 2. Vorsitzenden der APG, Henner Löffler) berichtete der aus Münster angereiste Übersetzer der Ehrenwirth-Ausgabe, Dr. Heinz Feldmann, über seine Begegnungen mit Anthony Powell in den Jahren 1982 und 1984 und über seine Diskussionen mit AP über die «richtige» Art des Übersetzens. Großer Beifall!

Anthony Powell Society Conference – Eton College, 27. & 28. September 2013

Am 27. und 28. September 2013 hat die 7. Tagung der englischen Anthony Powell Gesellschaft stattgefunden, und zwar in Eton, der früheren Schule von AP. Den Tagungsbericht, den die APS in ihrem letzten Newsletter veröffentlicht hat, finden Sie >hier<.

Auftaktveranstaltung der APG im Literaturhaus Köln

Am 26.04.2012 hat im Literaturhaus Köln die Auftaktveranstaltung der APG stattgefunden. Heidrun Grote und Charles Ripley haben Texte aus dem «Dance…» in deutscher und englischer Sprache vortragen. Theo Langheid und Henner Löffler haben für die APG Autor und Werk vorgestellt. Mit fast 100 Teilnehmern und sehr positiver Resonanz war der Abend ein voller Erfolg; es wurden einige neue Mitglieder geworben, zumal zu Beginn der Lesung verkündet werden konnte, dass dem Verein inzwischen seine Gemeinnützigkeit bestätigt wurde.

Literatur in den Häusern der Stadt am 17.06.2012

Am 17.06.2012 hat im Rahmen des Literaturfestivals «Literatur in den Häusern der Stadt…» eine Powell-Lesung in der Bibliotheca Reiner Speck stattgefunden. Diese hat in dem 1996 von dem berühmten Architekten O.M. Ungers erbauten «Haus ohne Eigenschaften» in Köln-Müngersdorf eine Heimat gefunden. Gelesen haben wiederum Heidrun Grote und Charles Ripley, nachdem der Hausherr Prof. Dr. Reiner Speck begrüßt und eine Einführung in die Bibliotheca und das Gebäude gegeben hatte. Zwischentexte von Theo Langheid und Henner Löffler zu Autor und Werk.